Toskana und das Olivenöl
Wer durch die Toskana fährt, sieht sie überall: lange Reihen silbrig-grüner Olivenbäume, oft an Hängen, die für kaum etwas anderes taugen als genau diese Kultur. Aus diesen Bäumen entsteht ein Öl, das sich deutlich von vielen Massenprodukten im Supermarktregal unterscheidet - schärfer, grüner, bitterer im positiven Sinn. In diesem Artikel geht es darum, was toskanisches Olivenöl tatsächlich ausmacht, woran man Qualität erkennt und wie man es im Alltag sinnvoll einsetzt. Was toskanisches Olivenöl unterscheidet Die Toskana zählt zu den kühleren Anbauregionen Italiens für Oliven. Die Höhenlage vieler Haine, die Nähe zum Apennin und teils frühe Kälteeinbrüche im Herbst führen dazu, dass hier oft früh geerntet wird - grüner und unreifer, als es in wärmeren Regionen üblich ist. Das Ergebnis sind Öle mit ausgeprägter Fruchtigkeit, spürbarer Bitterkeit und einer Schärfe im Rachen, die man als "pepato" bezeichnet. Diese Schärfe ist kein Fehler, sondern ein Hinweis auf einen ho...